Auswirkungen des Klimawandels

Im 20. Jahrhundert hat sich die durchschnittliche Lufttemperatur in Bodennähe um 0,74 °C erhöht. Das Jahrzehnt von 2000 bis 2009 war mit Abstand das wärmste je gemessene, gefolgt von den 1990er und den 1980er Jahren. Die Folgen sind bereits messbar: schmelzende Gletscher und Polkappen, abnehmende Schneebedeckung, steigende Meeresspiegel, häufigere Dürren und Überschwemmungen.

Der Klimawandel ist aber nicht nur ein Umweltproblem. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung und der Stern-Report der britischen Regierung schätzen, dass die Folgen des Klimawandels bis zum Jahr 2100 erhebliche volkswirtschaftliche Kosten verursachen werden.

Als Grenze von tolerablem zu "gefährlichem" Klimawandel nehmen Wissenschaft und Politik gemeinhin eine durchschnittliche Erwärmung um 2 °Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau an. Um diese Grenze nicht zu überschreiten, müsste der CO2-Ausstoß bis 2050 um etwa 80-90 Prozent im Vergleich zu 2005 reduziert werden – eine große Herausforderung für die internationale Staatengemeinschaft.

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